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Das Märkische Viertel |
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Das Märkische Viertel (kurz MV) in Berlin ist eine Großwohnsiedlung im Bezirk Reinickendorf.
Neben dem Märkischen Viertel existieren in Berlin fünf weitere Großwohnsiedlungen:
Die etwa gleichgroße Gropiusstadt (Neukölln), das etwas kleinere Falkenhagener Feld (Spandau), sowie wietere Großbausiedlungen in Marzahn, Hohenschönhausen und Hellersdorf.
Allen ist gemeinsam, dass sie jeweils am Stadtrand liegen.
Der Ortsteil Märkisches Viertel liegt östlich am Rand des Bezirkes Reinickendorf.
Im Süden und Osten grenzt das Märkische Viertel an den Bezirk Pankow.
Nördlich liegt der Freizeitpark Lübars des ländlichen Ortsteils Lübars. mit Kleingärten und Getreidefelder.
Nach Westen schließt sich der Ortsteil Wittenau an.
Der Nordgraben ist die Abgrenzung nach Pankow.
Klicke hier, um das Märkische Viertel auf einer Karte zu sehen
Hier gehts zum Stadplan des Märkischen Viertels
Neben zahlreichen Kinderspielplätzen, Grünflächen und Wege zwischen den Hochhäusern verfügt das Märkische Viertel über viele kleinere und größere Grünanlagen.
Im Märkischen Viertel gibt es im nördlichen Bereich zwei Seen. Das kleinere Mittelfeldbecken, das nur über Parkwege zu erreichen ist, und das doppelt so große Seggeluchbecken.
Beide Seen sind durch kleine Gräben miteinander verbunden. Das Grabensystem durchzieht das ganze nördliche Viertel bis zum Nordgraben.
Teile des heutigen Märkischen Viertels waren ursprünglich ein Feuchtgebiet, weswegen viele der Hochhäuser keine Keller aufweisen, sondern Abstellräume im Erdgeschoss haben, während die Wohnungen erst darüber liegen.
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Das MV Wappen |
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Das Wappen des Märkischen Viertel wurde durch einen offenen Wettbewerb im Februar 2000 gefunden, nachdem das MV 1999 eigener amtlicher Ortsteil des Bezirks Reinickendorf wurde.
Die Jury entschied sich für den Entwurf von Marko Postranecky. Die heraldische Bewertung und formelle Verleihung steht noch aus
Auf dem Bild picknicken Menschen auf einer Wiese, die von einem See, Bäumen und Hochhäusern umgeben ist.
Der Wappenentwurf zeigt in Blau sechs silber-grau geteilte Betonblöcke, in zwei Reihen hinterander je schrägrechts in der Höhe gestaffelt, deren Fuß mit je einer braunen Tanne belegt ist.
Die Tannen gründen in den grünen Schildfuß, belegt mit einer weit ausladenden Linde, unter dessen einen Seite zwei sitzende Personen picknicken, darunter sichelförmig ein blauer Schildrand.
Am Computer entwarf der Azubi, der gerade zum Medienassistenten ausgebildet wird, sein Wappen.
In seinem Entwurf wollte er alle Bestandteile des Ortsteils abbilden: die Hochhäuser, aber eben auch das Wasser und die Grünflächen.
Bezirksbürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) stellte den Siegerentwurf des im Sommer 1999 ausgeschriebenen Wettbewerbs am 05.02.2000 offiziell vor.
Die Bewohner des "10. Ortsteils" Reinickendorfs waren aufgerufen, ein Emblem für das Märkische Viertel zu entwerfen.
27 Bürger schickten insgesamt 74 Vorschläge. Am Brunnenplatz wurden alle Entwürfe gezeigt. Die Arbeiten befinden sich als Dauerausstellung in Vitrinen am Senftenberger Ring.
Die damalige Bezirksamtssprecherin Ingrid Wolf-Margis: "Es freut uns besonders, dass ein junger Bewerber das Rennen machte"
Der Sieger gewann eine Reise für zwei Personen in die Reinickendorfer Partnerstadt Bad Steben. Jeder Einsender erhielt einen Bildband über den Bezirk und einen Einkaufsgutschein.
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MV Statistik |
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Geo-Koordinaten: 52° 36' 0" N, 13° 21' 30" E 52° 36' 0" n. Br., 13° 21' 30" ö. L.
Hier können Daten und Karten zum Märkischen Viertel gefunden werden
Entstehung: zwischen 1963 und 1974
Größe: ca 3,2 km²
Gesamtfläche: 392 ha
Anzahl der Wohnungen: ca. 17.000
Anzahl der Gebäudezüge: 53
Maximale Gebäudehöhe: 16 Stockwerke
Max. Einwohnerzahl: 50.000 Bewohner
Tatsächliche Einwohnerzahl: 36.000 (Stand: 2003)
Einwohnerstruktur: zur Zeit keine Daten
Schulen: 12 Hier gehts zu den Schulen im Märkische Viertel
Straßen: (38) An der Industriebahn, Alte Fasanerie, Birkenwerder Strasse, Borgsdorfer Strasse, Calauer Straße, Dannenwalder Weg, Drebkauer Strasse, Eichhorster Weg,
Fasanerie, Finsterwalder Straße, Germendorfer Strasse, Guhlener Zeile, Königshorster Straße, Kühneweg, Lieberoser Strasse, Markendorfer Strasse, Mehrower Zeile,
Oranienburger Strasse, Quickborner Strasse, Sagritzer Weg, Sallgaster Strasse, Schorfheidestraße, Senftenberger Ring, Senziger Zeile, Steinkirchner Strasse, Straupitzersteig,
Teschendorfer Weg, Tiefenseer Strasse, Tomower Strasse, Tramper Weg, Uhland Strasse, Wesendorfer Straße, Wentowsteig, Welzower Steig, Wilhelmsruher Damm, Wiesenweg,
Wittenauer Strasse, Zerpenschleuser Ring,
U- / S-Bahnhöfe: S-Bahnhof Wittenau (Nordbahn), U-Bahnhof Wittenau-Wilhelmsruher Damm (U-Bahnlinie 8)
Buslinien: 10 ( X21,X33, N8, N24, N53, 122, 124, 221, 325, M21 )
Anzahl Buslhaltestellen: Hier gehts zum BVG Fahrplan für das Märkische Viertel
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